Entwicklung eines Öko-Industrieparks in China: Wie können in China, einem Land mit rasantem Wirtschaftswachstum, nachhaltige Industriezonen aufgebaut werden?

Kunde

Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)

Projektdaten

2013

Ausgangslage und Ziele

Die Chengdu-Industriezone befindet sich in der Provinz Sichuan und beherbergt vor allem Unternehmen aus der Automobil- und Maschinenindustrie. Das Gebiet ist mit grossen umwelttechnischen und wirtschaftlichen Herausforderungen konfrontiert. Deshalb sollten im Rahmen dieses Projekts bei den Verwaltungsorganen des Gebiets Kompetenzen in den Bereichen industrielle Symbiosen und Ressourceneffizienz aufgebaut werden. Die Administration sollte als zentrale Stelle für die Bedürfnisse der Industriellen positioniert werden. Ebenso war das Ziel, die Zusammenarbeit unter den Firmen zu verbessern, um Projekte mit einem hohen Mehrwert zu generieren. 

 Dienstleistungen von Sofies:
  • Ausbildung und strategische Beratung der Verwaltungsorgane der Zone sowie der teilnehmenden Unternehmen (über 30) in den Bereichen: 
    – Verwaltung der Material- und Energieströme sowie Abfallmanagement
    – Umsetzung von Abfall-Recycling
    – Planung der wirtschaftlichen Tätigkeiten
    – Moderationstechnik und Event-Organisation
    – Projektplanung und -leitung
  • Organisation einer Eröffnungskonferenz und mehrerer Workshops für die Unternehmen, um deren Bedürfnisse und Möglichkeiten auszuloten
  • Identifizierung von industriellen Symbiosen sowie Machbarkeitsstudien und Umsetzungsberatung

Resultate

  • Aufbau von industriellen Symbiosen in den Bereichen Metall und Holz.
  • Identifikation von Möglichkeiten zu Symbiosen in den Bereichen chemische Produkte, Energie und Dienstleistungs-Sharing.
  • Aufbau einer Administration, die in der Lage ist, die Unternehmen bei der Identifikation von innovativen und rentablen Geschäftsgelegenheiten zu unterstützen.