Industrielle Symbiosen im urbanen Raum: Förderung von Partnerschaften, um eine gemeinsame Nutzung der Ressourcen, Dienstleistungen und Infrastrukturen zu ermöglichen

Kunde

Kanton Genf

Ausgangslage und Ziele

Wie kann man industrielle Symbiosen nutzen?

Mit dieser Frage setzt sich der Kanton Genf seit 2005 auseinander. Doch bereits seit 1995 wird für die alternative Nutzung von Ressourcen sensibilisiert. Die Frage nach der Nutzung von industriellen Symbiosen hat zu einer Reihe von Projekten geführt, die sich in die DNA von Sofies eingeschrieben haben.

Die Eigenschaften eines Gebiets verstehen und sein Potenzial abschätzen

Als Vorreiter im Bereich industrielle Symbiosen hat Sofies im Grossraum Genf in einem ersten Schritt die Firmen mit hohem Rohstoff- und Energieverbrauch identifiziert, firmenübergreifende Workshops durchgeführt und die genauen Verbrauchszahlen der verschiedenen Firmen und Produktionsstätten berechnet. Dank dieser praktischen Erfahrung konnte sich Sofies ein genaues Bild von den Einschränkungen, Erwartungen und Prioritäten machen, die unter den Akteuren bestehen.

Resultate

Die Umsetzung industrieller Symbiosen in dichtbesiedeltem Stadtgebiet erlaubt bessere Beziehungen zwischen den Industrie-, Landwirtschafts- und Wohngebieten. Dies geschieht durch die: 

  • Entwicklung gezielter und konkreter industrieller Symbiosen, wie zum Beispiel die Identifikation der alternativen Verwertungsmöglichkeiten von Abfällen;
  • Entwicklung neuer Abfallsammlungskonzepte und innovativer Geschäftsmodelle zur gemeinsamen Infrastrukturnutzung in Quartieren im Umbau, wie zum Beispiel Praille-Acacias-Vernets.