Anstoss für ein Netzwerk flexibler Arbeitsplätze: Machbarkeitsprüfung von flexiblen Arbeitsformen wie Co-Working und Heimarbeit in Agglomerationen

Kunde

Europäische Union und Schweizerische Eidgenossenschaft

Projektdaten

2014–2015

Ausgangslage und Ziele

Im Grossraum Genf, das auch den Kanton Waadt und die Grenzregion von Frankreich umfasst, ist seit längerem eine Sättigung der Stadtzentren sowie ein ungebrochen wachsender Pendlerverkehr festzustellen. Dies mit den entsprechend problematischen Auswirkungen auf die Agglomerationen. Demgegenüber steht der digitale und technologische Fortschritt, der neue, flexiblere Arbeitsformen ermöglicht. Gerade für überlastete Regionen wie der Grossraum Genf ein Potenzial stellen diese ein grosses Potenzial dar. Deshalb sollte mit diesem Projekt die Schaffung eines Netzwerks an geteilten Arbeitsplätzen und neuen -formen angeregt werden, um Co-Working und Heimarbeit im Grossraum Genf zu fördern. Ziel des Projekts war es, die Rahmenbedingungen für ein solches Netzwerk zu definieren und die Voraussetzungen für eine langfristige und von den beteiligten Institutionen und Firmen unterstützte Dynamik zu eruieren. 

 Dazu hat Sofies folgende Leistungen erbracht:  

  • Quantitative und qualitative Analyse der Nachfrage nach geteilten Arbeitsplätzen (shared offices)
  • Durchführung einer Umfrage sowie Interviews mit 40 Firmen
  • Erfassung der momentanen und zukünftigen Bedürfnisse sowie Erstellung von Szenarien zur Nachfrageentwicklung
  • Überblick der verschiedenen Angeboten (Anzahl Arbeitsplätze und Art der angebotenen Dienstleistungen) sowie internationales Benchmarking
  • Messung der sozialwirtschaftlichen und umwelttechnischen Auswirkungen (Externalitäten) eines Netzwerks
  • Definition der Grundbedingungen für ein Netzwerk
  • Thematische Arbeitsgruppen zur Definition der Steuerung des Netzwerks sowie zur Angebotsausarbeitung, unter Teilnahme von Experten und Schlüsselfiguren
  • Kommunikation: Erstellung einer Internetseite und Medienpräsenz sowie Organisation von Anlässen zur Sensibilisierung und zum Erfahrungsaustausch

Resultate

Die Vorteile flexiblen Arbeitens werden dokumentiert und ersichtlich gemacht:
– für Unternehmen: tiefere Fixkosten und höhere Wettbewerbsfähigkeit
– Arbeitnehmer oder Selbstständige: höhere Lebensqualität, mehr Kreativität und berufliche Möglichkeiten

Im Grossraum Genf entstand eine Dynamik zwischen den Hauptakteuren und notwendige Tools zur Umsetzung des Netzwerks wurden verfügbar.

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