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Können Erneuerbare Energien durch Landmanagement besser im Raum verankert werden?

  • 6 April 2017

Die 11. Landmanagementtagung vom 23. März 2017 hat die rasante Entwicklung der erneuerbaren Energien aus den verschiedenen Blickwinkeln des Landmanagements beleuchtet. Wie diese zunehmend dezentralisierte Energieproduktion in die heute bereits komplexe Raumnutzung integriert werden kann, wurde in verschiedenen Fachvorträgen, u.a. von Sofies-Emac, aufgezeigt.

In der Synthese zum Abschluss der Tagung hat Martin Fritsch die zentralen Elemente und Ansätze herausgearbeitet, wie die Energiestrategie 2050 erreicht und die erneuerbaren Energien durch die Methoden des Landmanagements in die Raumnutzung integriert werden können:

  • Erhöhung der Akzeptanz durch die Stärkung des Dialogs;
  • Ausschöpfung der Potenziale durch eine ganzheitliche Betrachtung;
  • dezentrale Energieproduktion durch Doppelnutzung und Ergänzung in Stoffkreisläufen.

In den Vorträgen wurde dazu der Bogen sowohl von der nationalen bis zur lokalen Ebene als auch von der gesellschaftlichen zur technischen Ebene gespannt.

Exemplarisch wurden diese Ansätze im Vortrag von Mirko Huhmann dargestellt: Das Projekt «AgroCO2ncept Flaachtal» zeigt, wie die Potenziale durch einen integralen Ansatz besser ausgeschöpft werden, indem anstelle einzelner Massnahmen jeweils der gesamte Bauernhof und seine Bewirtschafter in den Mittelpunkt einer Gesamtbetrachtung gestellt werden. Zentrale Mittel für die Umsetzung der Energiewende sind hier die betriebs- und branchenübergreifende Vernetzung und der Dialog aller Akteure.

www.landmanagement.ethz.ch